Christa`s - Frenchbullys


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Rassestandard

Im Rassestandard ist festgehalten, wie ein perfekter Hund einer Rasse auszusehen hat. Aber auch ein kurzer Einblick in Veranlagung und Wesen wird hier gegeben.
Erste Rassekennzeichen der französischen Bulldogge wurden zwar bereits 1888 schriftlich festgehalten, der erste offizielle Standard stammt jedoch aus dem Jahre 1898, als die Sosiete Central Canin den Vierbeiner auch offiziell als Rasse anerkannte. 1932 und 1948 änderte man den Standard noch einmal, ehe 1987 eine gänzliche Neubearbeitung erfolgte.
Der heutige gültige FCI - Standard wurde am 28.04.1995 in Frankreich veröffentlicht und lautet in allen FCI - Midgliedsländern gleich.

Französische Bulldogge
Bouldoque Francais



FCI - Standard NR.101(6.4.4998/D)

Übersetzung Michele Schneider
Ursprung Frankreich
Datum der Puplikation de gültigen Orginal Standard:
28.04.1995
Verwendung Gesellschaft-, Wach und begleithund
FCI - Klassifikation Gruppe 9
Gesselschafts und Begleithunde
Sektion 11 doggenartige Hunde.
Ohne Arbeitsprüfung.

Die französische Bulldogge soll wie ein typischer Moloser im Kleinformat erscheinen.

Kurzer geschichtlicher Abriss: Wie alle Doggen stammt die französische Bulldogge von den Molosern Epiriens und des römischen Kaiserreiches ab; sie ist verwandt mit den Ahnen des Bulldogs Großbritaniens, mit den großen und kleinen Doggen Frankreichs. Die französische Bulldogge, wie wir sie heute kennen, ist das Ergebnis verschiedener Kreuzungen, die passionierte Züchter in den 1880er Jahren und den Arbeitervierteln von Paris vornahmen. Seinerzeit vorerst Hund der Lastenträger an den Pariser Zentralmarkthallen, der Metzger und der Kutscher, wusste sie mit ihrem außergewöhnlichen Körperbau und Wesen schnell die bessere Gesellschaft und die Welt der Künstler zu erobern. So breitete sie sich schnell aus. Der erste Rasseverein wurde 1880 in Paris gegründet.

Das erste Zuchtbuch datiert von 1885 und ein erster Standard wurde 1898 erstellt, in dem Jahr, in welchem die Societe Centrale Canine die fränzösische Bulldogge als Rasse anerkannte. Schon 1887 wurde der erste Hund ausgestellt. Der Standard wurde 1932 und 1948 geändert und 1986 von H.F.Reant und R.Triquet ( FCI - Veröffentlichung 1987 ) neu überarbeitet; es wurde dann nochmals 1994 durch das Comite du Club du Bouledoque Francais unter Mizarbeit von R.Triquet neu abgefasst.


Der Bully wurde von der FCI in der Gruppe 9 Gesellschaft und Begleithund, Sektion 11 kleine doggenartige Hunde eingestellt.



Verhalten und Charakter ( Wesen )
Umgänglich, fröhlich, verspielt, sportlich, aufgeweckt.
Besonders liebevoll im Umgang mit ihren Besitzern und mit Kindern.


Kopf: Der Kopf muß sehr kräftig breit und quadratisch sein; die ihm bedeckende Haut bildet nahezu symmetrische Falten und Runzeln.
Der Kopf der Bulldogge ist gekennzeichnet durch den eingezogenen Oberkiefer und Nasenbereich; der Schädel macht an Breite wett, was er an Länge verloren hat.

Oberkopf
Schädel: Breit, nahezu flach, mit stark gewölbter Stirn. Die vorstehenden Augenbrauenbogen werden durch eine zwischen den Augen besonders entwickelte Furche getrennt. Die Furche darf sich auf der Stirn nicht fortsetzen. Sehr wenig entwickelter Hinterhauptkamm.

Stopp: Sehr stark ausgeprägt.

Gesichtsschädel
Nasenspiegel: Breit, sehr kurz, aufgeworfen; Nasenlöcher gut geöffnet und symmetrisch, schräg nach hinten gerichtet.
Die Neigung der Nasenlöcher und die aufgeworfene Nase ( man spricht von aufgestülpt ) müssen jedoch eine normale Nasenatmung erlauben.

Nasenrücken: Sehr kurz, breit; er zeigt konzentrisch symmetrische Falten, die auf den Oberlefzen abwärts laufen ( Länge; 1/6 der gesamten Koflänge ).

Lefzen: Dick, ein wenig schlaff und schwarz; die Oberlefze trifft die untere in der Mitte und verdeckt völlig die Zähne, die niemals sichtbar sein dürfen. Die obere Lefze ist im Profil fallend und abgerundet. Die Zunge darf nie sichtbar sein.

Allgemeines Erscheinungsbild: Ein typischer, kleinformatiger Moloser:
Trotz seiner geringen Größe ein kräftiger, in jeder Hinsicht kurzer und gedrungener Hund, mit kurzen Fell,mit kurzem, stumpfnasigen Gesicht, Stehohren und natürlicher Kurzrute.
Sie muß den Eindruck eines lebhaften, aufgeweckten, sehr muskolösen Tieres von kompakter Struktur und solidem Knochenbau vermitteln.

Der Kopf ist sehr kräftig und quadratisch, typisch ist der kurze Fang mit einem sehr ausgeprägten Stopp

Kiefer: Breit, quadratisch, kräftig. Der Unterkiefer verläuft in einem weiten Bogen und endet vor dem Oberkiefer. Bei geschlossenen Fang wird das Vorstehen des Unterkiefers ( Vorbiss ) durch den gebogenen Verlauf der Unterkieferäste gemildert. Dieser gebogene Verlauf ist nötig, um ein starkes Vorstehen des Unterkiefers zu vermeiden.

Zähne: Die Schneidezähne des Unterkiefers dürfen auf keinen Fall hinter den oberen Schneidezähne stehen. Der untere Zahnbogen ist abgerundet. Die Kiefer dürfen nicht seitlich verschoben oder verdreht sein. Der Abstand der Schneidezahnbogen kann nicht strikt festgelegt werden; von grundlegender Bedeutung ist, dass Oberlefze und Unterlefze so aufeinander treffen, das sie die Zähne verdecken.

Backen: Die Wangenmuskulatur ist gut entwickelt, jedoch nicht hervortretend.

Augen: Aufgeweckter Ausdruck; tief eingesetztes Auge, ziemlich weit vom Nasenspiegel und vor allem vor den Ohren entfernt; von dunkler Farbe; ziemlich groß, schön rund, leicht hervorstehend und ohne jede Spur von weiß ( weiße Augenhaut ), wenn das Tier nach vorne schaut. Der Lidrand muß schwarz sein.

Ohren: Mittelgroß, breit am Ansatz und an der Spitze abgerundet. Hoch auf dem Kopf angesetzt, jedoch nicht zu dicht beieinander; aufrecht getragen. Die Ohrmuschel ist nach vorne geöffnet.
Die Haut muß dünn sein und sich weich anfühlen.


Hals: Kurz, leicht gebogen, ohne Wamme.

Körper

Obere Profillinie: Die obere Linie steigt stetig bis in die Lendengegend an, um dann rasch zur Rute hin abzufallen. Ursache für diese sehr angestrebte Form ist die kurze Lende.

Rücken: Breit und muskulös.

Lenden: Kurz und breit.

Kruppe: Schräg

Brust: Walzenförmig und sehr tief; fassförmig, stark gerundete Rippen.

Vorbrust: Weit geöffnet.

Untere Profillinie und Bauch: Aufgezogen, jedoch nicht windhundartig.

Rute: Kurz, tief auf der Kruppe angesetzt, an den Hinterbacken anliegend, am Ansatz dick; Knoten oder Knickrute; zum Ende hin verjüngt. Selbst in der Bewegung muss sie unterhalb der Horizontalen bleiben. Eine relativ lange ( aber nicht über das Sprunggelenk reichend ) und sich verjüngende Knickrute ist zulässig, aber nicht erwünscht.

Die Gliedmaßen der Bulldogge sind kräftig und muskolös; eine Afterkralle darf von Geburt an nicht vorhanden sein.

Gliedmaßen

Vorderhand: Läufe gerade und senkrecht, sowohl in der Seiten als auch in der Vorderansicht.

Schulter: Kurz, dick; hervorstehende Bemuskelung.

Oberarm: Kurz

Ellbogen: Unbedingt am Körper anliegend.

Unterarm: Kurz, gut abgesetzt, gerade und muskulös.

Vorderfußwurzel/Vordermittelfuß: Kräftig und kurz.

Hinterhand: Die hinteren Gliedmaßen sind kräftig und muskolös; sie sind etwas länger als die Vordergliedmaßen und überhöhen dadurch die Hinterhand. Sowohl in der Seite als auch in der Rückansicht sind sie gerade und senkrecht.

Oberschenkel: Muskolös, tief gestellt, nicht zu stark gewinkelt, vor allem aber auch nicht zu steil.

Hintermittelfuß: Kräftig und kurz. Die Bulldogge darf von Geburt an keine Afterkrallen tragen.

Pfoten: Die Vorderpfoten sind rund, kleine sogenannte " Katzenpfoten "; guter Kontakt zum Boden, leicht ausgedreht. Die Zehen sind kompakt, die Krallen Kurz, dick und gut abgesetzt.
Die Ballen sind hart, dick und schwarz. Bei gestromten Tieren müssen die Krallen schwarz sein. Bei den Farben caille ( Fauvegestromte Hunde mit mittlerer Weißschäckung ) werden dunkle krallen bevorzugt, helle Krallen jedoch nicht bestraft. Die Hinterpfoten sind sehr kompakt.

Gangwerk: Bewegungsablauf frei; die Gliedmaßen bewegen sich parallel zu Medianeben des Körbers.

Der Bully hat sehr kurzes, dichtes Fell, das ganz unterschiedlich gefärbt sein kann.

Haarkleid

Haar: Gleichmäßiges Fauve, gestromt oder ungestromt, oder mit begrenzter Scheckung.
Gestromtes oder ungestromtes Fauve mit mittlerer oder überhand nehmender Scheckung.
Alle Abstufungen der Falbfarbe sind zulässig, von Rot bis hin zu Milchkaffee.
Völlig weiße Hunde teilt man der farbe gestromtes Fauve mit überhand nehmender weißer Scheckung zu. Wenn ein Hund einen sehr dunklen Nasenschwamm und dunkle Augen mit dunklen Lidrändern aufweist, so kann bei besonders schönen Exemplaren ausnahmsweise eine gewisse Depigmentierung im Gesicht toleriert werden.

Größe und Gewicht: Bei einer Bulldogge in gutem Zustand darf das Gewicht nicht weniger als 8 Kg und nicht mehr als 14 Kg betragen, wobei die größe im Verhältnis zum Gewicht steht.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

- Enge oder zusammengekniffene Nase, chronische Schnarcher.
- Depigmentierte Lefzen.
- Helle Augen.
- Wamme.
- Hoch getragene Rute; zu lange oder anormale kurze Rute.
- Lose Ellbogen.
- Steiles oder nach vorn versetztes Sprunggelenk.
- Unkorrekte Gangart.
- Getüpfeltes Haarkleid.
- Zu langes Haar.

Schwere Fehler

- Bei geschlossenem Fang sichtbare Zähne.
- Bei geschlossenem Fang sichtbare Zunge.
- Trommelnder Hund ( schnelle Bewegungen der Vordergliedmaßen ).
- Depigmentierte Stellen im Gesicht, mit Ausnahme bei fauvegestromten Hunden mit mittlerer weißschäckung ( caille ) und falbfarbenen Hunden mit mittlerer oder überhand nehmender weißschäckung ( fauve ).
- Übermäßiges oder ungenügendes Gewicht.

Ausschließende Fehler

- Agresiv und ängstlich.
- Nasenschwamm von anderer Farbe als schwarz.
- Hasenscharte.
- Hunde, bei denen die unteren Schneidezähne hinter den oberen schließen.
- Hunde, deren Fangzähne bei geschlossenem Fang ständig sichtbar sind.
- Verschiedenfarbige Augen.
- Nicht aufrecht getragene Ohren.
- Ohren, Rute oder Afterkrallen kupiert.
- Afterkrallen an den hinteren Gliedmaßen entfernt oder vorhanden.
- Schwanzlosigkeit.
- Die Haarfarbe schwarz mit Brand, mausgrau, braun.
- Hunde die deutliche physische Abnormalitäten oder Verhaltenstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

Die großen Stehohren verleihen schon dem Welpen ein rassetypisches Aussehen.

Rüden müssen zwei offensichtliche normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.


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